Spargel-Risotto

Risotto ist ein heikles Thema. Ich liebe fein-cremiges Risotto - aber manchmal bekommt man es serviert, wenn der Reis noch steinhart ist. Klar, soll der Reis noch "Biss" haben, aber doch bitte weich. Deshalb gebe ich keine genaue Garzeit an. Probiert selbst, wann das Risotto eurem Gusto entspricht. Nachdem mal ein Freund behauptet hat, man könne für ein Risotto alles in einem Topf schmeißen und den Reis einfach quellen lassen, haben wir einen Test gemacht. Er auf seine Weise, ich auf meine. Ergebnis? Ganz klar: Das Risotto erhält seine Konsistenz wirklich erst, wenn es liebevoll gerührt wird und immer nur so viel Flüssigkeit erhält, wie es aufsaugen kann. Fragt mich bitte nicht,  warum das so ist!

 

Zutaten:

125 Gramm Arborio ( weißer Risotto-Reis)

1 Schalotte

2-3 Esslöffel feines Olivenöl

ca 250 ml trockener Weißwein

ca 750 ml heiße Gemüse- oder Hühnerbrühe, Salz, Pfeffer

300 bis 500 Gramm grüner Spargel ( das untere Drittel schälen und in feine Scheiben schneiden)

3 bis 4 Esslöffel Parmesan, fein gerieben

 

Zubereitung: Die Schalotte fein würfeln und im erhitzten Öl anschwitzen, Reis dazu geben und glasig werden lassen, dann mit soviel Weißwein ablöschen, dass der Reis gerade so bedeckt ist. Den Reis vorsichtig mit einem Holzlöffel rühren. ( Manche Profis rühren nicht, sondern schwenken den Topf ) Wenn die Flüssigkeit aufgenommen wurde, wieder soviel dazu geben, bis der Reis gerade so bedeckt ist. Nach ca. 20 Minuten anfangen zu probieren, ob der Reis die gewünschte Konsistenz hat. Wenn das Gefühl da ist: Ja, noch 3 bis 5 Minuten könnte der Reis brauchen, dann erst den Spargel dazu geben!

Immer schön weiter rühren! Evtl. braucht der Reis auch weniger oder mehr Flüssigkeit als die angebenden 1000 ml .

Wer mag und kann, mischt sich unter das fertige Risotto  Parmesan und lässt dem Käse eine Minute Zeit zu schmelzen.