Exotisches Fisch-Trio

Zutaten

600 Gramm Lachsfilet

300 Gramm Rotbarsch

300 Gramm Seelachs

3 Knoblauchzehen

1 Stück ( ca 3 cm ) Ingwer

1 Stück ( ca 3 cm ) Kurkuma

1 kleine Chili

Saft von einer Limette

1 Dose Kokosmilch

200 ml Gemüsebrühe

1 Esslöffel Pfeilwurzmehl

Salz, Pfeffer, Goa-Curry

1 rote Spitzpaprika

1 Staude Pak Choy

 

Zubereitung

Pak Choy waschen und die grünen Blätter vom Strunk trennen. Strunk und Paprika in feine Streifen schneiden. Fisch waschen und in Würfeln schneiden, salzen und mit Saft der Limette beträufeln. Chili, Knoblauch und Kurkuma in feine Würfel hacken ( am Besten mit Gummihandschuhen! ) und in Olivenöl andünsten, Goa-Curry darüber streuen und Paprika und Strunk ca 5 Minuten lang mit dünsten. Pfeilwurzmehl in der Gemüsebrühe anrühren und mit der Kokosmilch zugeben, abschmecken. In eine Auflaufform den Fisch, in Streifen geschnittene Blätter und die Gemüse-Soße mischen und ca 20 Minuten bei 200°C Umluft im Ofen garen. Reicht für 6 Personen.

 

Kann man prima vorbereiten! 

Dazu Thai-Duftreis.

 




Semmelknödel aus dem Backofen

Wunderbares Rezept zur Brotverwendung

Zutaten:

1 kleines, altbackenes Ciabatta

1/2 Zwiebel

30 ml Olivenöl

30 Gramm Butter

1 Bund Kräuter: Olivenkraut, Oregano, Petersilie

ca 1/8 bis 1/4 l lauwarme Milch

2 Bio-Eier 

 

Zubereitung:

Das Brot grob würfeln und mit der Milch einweichen ( ca 10 Minuten ) In der Zwischenzeit die Zwiebel fein würfeln und in der Butter und dem Olivenöl gold anschwitzen, zum Schluß die gehackten Kräuter kurz mit anwärmen lassen. 

Brotmasse mit den Zwiebeln und den Eiern gut vermengen und in eine sehr gut gefettete ( am besten mit Backpapier ausgelegten ) kleine Kastenform füllen und gut andrücken. 

Dann bei 190°C Heißluft ca 30 bis 45 Minuten goldbraun backen.

 

Dazu passen wunderbar Champignons, in Butter angedünstet mit Schmand und Petersilie, abgeschmeckt mit einem kleinen Schluck "NOILLY PRAT" und einem Löffel Walnuss-Senf.


Gnocchi - Glutenfrei und vegan

Schnell und einfach

Hier erstmal das "normale" Grundrezept für

Gnocchi:

1Kg Kartoffeln 

200 Gramm Mehl

1 Ei

Salz

Bei Klößen (und Gnocchi sind nichts anderes als Miniaturklöße ) sollten immer mehligkochende Kartoffeln verwendet werden. Kartoffeln in der Schale kochen, pressen, mit Mehl, Salz und Ei zu einem glatten Teig kneten und Gnocchi formen.

In kochendem Salzwasser garen, bis sie aufsteigen.

Und hier das glutenfreie und vegane Rezept:

750 Gramm mehligkochende Kartoffeln

250 Gramm Süßkartoffeln

150 bis 200 Gramm Kartoffelstärke

Salz, Muskatnuss

Zubereitung

Kartoffeln in der Schale kochen, bis sie weich sind. ( ca 20 bis 30 Minuten). Süßkartoffeln schälen und in Stücke ca 10 Minuten in Salzwasser kochen.

Kartoffeln kurz abdampfen lassen und pellen und mit der Süßkartoffel in eine Schüssel drücken.

Mit soviel Kartoffelstärke verkneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Kräftig salzen und nach Geschmack etwas Muskatnuss in den Teig reiben.

 

Eine lange Rolle formen, in Gnocchi-Größe teilen und mit einer Gabel Rillen eindrücken.

Im kochenden Salzwasser garen, bis die Gnocchi nach oben steigen. 

Ein paar Blätter Salbei in gutem Olivenöl knusprig werden lassen und mit kleinen roten Paprikawürfeln Farbtupfer zaubern.

Die Nicht-Veganer brutzeln den Salbei in Butter und reiben ordentlich Parmesan über die Gnocchi.

Guuden!



Cavalo Nero

Schwarzkohl

Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal Cavalo Nero in meiner Abokiste hatte, musste ich erstmal im Netz recherchieren, was das für ein Kraut ist und wie man es am Besten zubereitet. Fündig wurde ich nicht wirklich. Nun hat ein früherer Kollege von mir, Frank Baumbach, ein wirklich authentisches Rezept aus Italien mitgebracht und freundlicherweise auch gleich übersetzt:

Ribollita

 

Zutaten

Wirsing 250 g

Olivenöl 100 g

Weiße Bohnen 250 g

Karotten 60 g

Rosmarin 1 kleiner Zweig

Schwarzkohl 250 g

Kirschtomaten 200 g

Mangold 200 g

Stangensellerie 60 g

Weißbrot (trocken) 150 g

Kartoffeln 250 g

                                                                                                             Zwiebel 60 g

                                                                                                             Lauch 120 g

                                                                                                             Salz 1 Prise

                                                                                                             Pfeffer 1 Prise

 

 

Zubereitung

 

Am Vortag die Weißen Bohnen in reichlich Wasser einlegen und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag die gewässerten Bohnen unter fließendem Wasser abspülen und in einen Topf geben. Wasser dazu, so dass die Bohnen einen Fingerbreit bedeckt sind, Lorbeerblatt hinzufügen. Zum Kochen bringen und dann ca. 1 Stunde köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen, das Kochwasser in eine Schale geben und aufbewahren. Die Bohnen ebenfalls beiseite stellen.

Während die Bohnen kochen, kann man schon mal das Gemüse vorbereiten (im Grunde geht’s darum das Gemüse komplett kleinzuschneiden):

- Lauch putzen, den grünen Teil abschneiden sowie die ersten zwei Schichten des        Lauchstengels. Dann in kleine Scheiben schneiden.

- Karotten und Stangensellerie ebenfalls fein schneiden

- Zwiebel in feine Würfel schneiden

- Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden

- Mangold reinigen und in Stücke schneiden

- Kirschtomaten halbieren

- Wirsing in Stücke schneiden (vorher den inneren zentralen Strunk rausschneiden)

- Schwarzkohl von den Stengeln befreien (ich mach das so, indem ich den Stengel ganz unten mit zwei Fingern festhalte und mit zwei Fingern der andern Hand eng am Stengel hochfahre und dabei das Blatt abreiße). Die Schwarzkohlblätter grob zerschneiden.

 

[In dem itlaienischen Rezept werden die Stengel des Schwarzkohls ebenfalls kleingeschnitten, ich habe das nicht gemacht, sondern sie weggeworfen, da sie doch sehr hart sind]

Nun geht’s ans Kochen:

In einem großen (ziemlich großen) Topf 60 g Olivenöl erhitzen und darin eine große, in zwei Teile geschnittene Knoblauchzehe andünsten.

Kleingeschnittene Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie dazugeben. 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten.

Dann den Lauch in den Topf. Gleiche Prozedur. Immer wieder mal umrühren.

Als nächstes Schwarzkohl, Mangold und Wirsing in den Topf geben. Kann man auch etappenweise machen, wenn es nicht reinpasst. Einfach Deckel drauf, 10-15 Minuten köcheln, dann fällt das Gemüse in der Hitze zusammen und man kann nachlegen ...

Als nächstes Tomaten und Kartoffeln rein in den Topf.

Salz und Pfeffer dazu.

Etwas von dem beiseite gestellten Bohnenkochwasser in den Topf geben. Umrühren.

Nun Deckel drauf und bei kleiner Flamme 2 Stunden kochen lassen.

Währenddessen peu à peu weiteres Bohnenwasser dazu geben, immer mal wieder umrühren.

Wenn alles merklich weich- und durchgekocht ist (also nach ungefähr 2 Stunden ...), die weißen Bohnen dazu tun, wieder Deckel drauf und nochmal 1 Stunde bei kleiner Flamme kochen

Jetzt abkühlen lassen und dann eine Nacht im Kühlschrank lassen.

Am nächsten Tag wieder aufkochen.

Das in grobe Stücke geschnittene alte Weißbrot hinzufügen und nochmal ca. 20 Minuten köcheln.

Wenn die Masse zu trocken wird, kann man Brühe hinzufügen. Aber nicht zuviel, die Ribollita ist keine Suppe, sondern ein sehr dicker Eintopf!

Nun noch den Rosmarinzweig in den Topf geben und etwas Olivenöl.

 

Fertig!

 

Traditionellerweise wird die Ribollita wie folgt serviert: Weißbrotscheiben rösten, in einen Teller geben, etwas Olivenöl darüber und darauf die Ribollita.

 

Buon appetito!

 

Das Originalrezept in Italienisch findet ihr hier, da sind auch Bilder dabei, die die Zubereitung hier und da vielleicht deutlicher machen:

http://ricette.giallozafferano.it/Ribollita.html

 

 




Trotz Zeitmangel köstlich kochen:

Ich koche, seitdem ich denken kann. Schon als Kind in der Puppenküche war ich nicht vom Herd weg zu kriegen. Klar wurde dort bevorzugt Brühe aus Brühwürfel mit Nudeln, kleine Puppenwürstchen und bestenfalls ein Pudding gekocht. 

Woran man sehen kann: Keine Angst, wenn sich Kinder einseitig ernähren und nicht alle Lebensmittel und Kräuter kennen: Die Geschmackssinne entwickeln sich mit den Jahren. Auch bekannte Someliers haben schließlich nicht gleich mit Pouligny Montrachet angefangen.

 

So habe ich ich mich durchs Leben gekocht, probiert, experimentiert und stand dabei nicht selten vor einem Problem: wenn man nicht gerade mit dem Kochen beruflich zu tun hat, bleibt oft wenig Zeit um ein köstliches Mahl zuzubereiten. Deshalb bin ich oft gezwungen, Rezepte so zu vereinfachen, dass auch dann was Gutes dabei rauskommt, wenn die Zeit nicht wirklich vorhanden ist.

 

Hier ein Beispiel an dem Klassiker:

Parmigiana di Melanzane

 

Zutaten:

2 bis 3 feste Auberginen

Salz, Mehl, Olivenöl

 

2 Mozarella-Käse ( á 125 Gramm )

 

Achtung,  jetzt kommt es ( Italienische Mamas mögen mir verzeihen!):

 

500 Gramm passierte Tomaten

Salz, Pfeffer, Basilikum, nach Geschmack eine kleine Knoblauchzehe

 

Für die Raffinesse: 1 kleiner Teel. "Composta picante"


Zubereitung:

Auberginen waschen und in ca 0,7 cm breite Scheiben schneiden, von beiden Seiten salzen, zwischen zwei Holzbrettern ca 10 Minuten ziehen lassen. Danach mit Küchenpapier abtupfen und leicht mehlieren. Dann in Olivenöl goldbraun braten. Beiseite stellen.

 

Anstatt eine Tomatensoße aus frischen Tomaten zu kochen, einfach die Packung mit den passierten Tomaten öffnen und in eine Schüssel gießen. Salzen, pfeffern, ein Klecks "Composta picante" dazu, evtl, eine kleine Knoblauchzehe pressen und umrühren. 

Den Mozarella in Scheiben schneiden und in einer Auflaufform Türmchen bauen: Zwischen zwei Auberginen eine Scheibe Käse mit Basilikum-Blättchen. Mit den passierten Tomaten übergießen und im Ofen backen, bis die Tomatensauce blubbert ( ca. 10 bis 15 Minuten ) Dazu frisches Weißbrot.

Mhmmm 


PS Die Zucchini hat in diesem Gericht eigentlich nichts verloren - aber da sie sich noch im Kühlschrank befand, wollte ich sie nicht alleine zurück lassen ;)

Composta piccante ist eine Soße aus scharfen Peperoni, Zucker, Essig und Salz.

Erfrischend, schnell und kalt:

Einfache Gazpacho

Zutaten:


1 Salatgurke

4 reife Tomaten

2 rote Paprika

Balsamico

1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer

1 Prise Zucker

250 ml Wasser oder Tomatensaft

( mit Tomatensaft wird die Suppe schön leuchtend rot, ich habe Wasser genommen)


Zubereitung:

 

Tomaten kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, schälen und Blütenansatz entfernen.

Gurke schälen und ggf. entkernen.

Paprika waschen, entkernen.

Mit 2 - 3 Teelöffel Balsamico, 1bis 2 Teel. Fleur de Sel, Pfeffer und Wasser oder Tomatensaft im Standmixer fein pürieren.

 

Wer es fein mag, nochmal durch ein Haarsieb geben. 

Kräftig abschmecken. Ergibt ca. 1 l.

Kühl stellen, mit Kräuter garnieren. 


Wer mag, kann geröstete Knoblauch-Croutons oder gehackte Eier dazu reichen. 


Voilà 

In weniger als 5 Minuten: selbstgemachtes Zaiziki

 

Das nächste Mal stoppe ich die Zeit, versprochen!

 

Zutaten:

500 g griechischen Joghurt 10% Fett

1 Salatgurke

1 - 2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung: 

Gurke schälen und in den Joghurt hobeln, Knoblauch schälen und mit der Knoblauchpresse dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Voilá! ... als Soße zu Grillgerichten, als Dipp, als Vorspeisensalat. Garniert mit Pfefferminze und im Weckglas ein Hingucker auf dem Tisch und verschlossen im Kühlschrank eine gute Woche haltbar.

 

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Schokoladen-Kirsch-Cupcakes

Dass die vegan sind, glaubt kein Mensch...

Frankfurter Grüne Soße

Zutaten:

1 Paket Frankfurter-Grüne-Soße-Kräuter

(Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch), am besten frisch vom Markt.

2 Becher Bio-Schmand á 200 g

2 Becher Bio-Vollmilchjoghurt á 150 g

2 hartgekochte Bio-Eier

1 sehr kleine Knoblauchzehe oder 

2- 3 Blättchen Bärlauch

Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Senf, Zucker.

 

Zubereitung: 

Die Kräuter waschen und trocknen, grobe Stiele entfernen. Portionsweise in der Küchenmaschine hacken, Eier, Knoblauchzehe, Schmand und Joghurt dazugeben. Kräftig abschmecken. Evtl. 1 Essl. Mayonnaise dazu.

 

Dazu schmeckt:

Salz,- oder Bratkartoffeln, Spargel, Tafelspitz, Wiener Schnitzel, gekochte Eier.