Zitronen-Knoblauch-Rosmarin-Hähnchen

Zunächst einmal besorgt ihr ein wirklich wirklich gutes Brathähnchen. Am besten eines von einem Demeter-Hof. Da könnt ihr sicher sein, dass das Hähnchen liebevoll groß gezogen wurde. ( OMG - das hört sich schon irgendwie schrecklich an,  ich bedanke mich auch immer vor dem Essen beim Hähnchen, dass ich es essen darf ) 

Wahrscheinlich seid ihr im ersten Moment über den Preis schockiert - so ein Hähnchen kann zwischen 20 und 30 € kosten. Aber das ist der reale Wert. Alles darunter ist aus einem widerlichen Mastbetrieb, indem die Händerl mit Hormonen und Antibiotika unter schrecklichsten Bedingungen großgezogen und geschlachtet werden. Ich bevorzuge die Hähnchen von den Bauck-Höfen. Ja, könnten jetzt Kritiker sagen, das kommen ja nun noch die Transportwege dazu. Stimmt. Irgendeinen Kompromiss gibt es irgendwie immer.

Zutaten

1 Demeter Brathähnchen

Salz, Pfeffer, Paprika

1 Bio-Zitrone

2-3 Zweige Rosmarin

2-3 Knoblauchzehen

Zubereitung

Hähnchen außen und innen waschen, trockentupfen. Zitrone vierteln und mit  1/2 bis 3/4 Zitrone mit den Rosmarin das Hähnchen füllen. Knoblauch in Scheiben schneiden und vorsichtig unter die Haut schieben. Hähnchen mit den Salz, Pfeffer und Paprika sorgfältig einreiben. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Fettpfanne mit 250ml heißem Wasser füllen. Das Rost einölen und das Hähnchen 1 Stunde lang garen.  Nach den ersten 30 Minuten den Grill zuschalten und das Hähnchen einmal wenden, damit es rundherum schön knusprig wird. Ansonsten die letzten 10 Minuten unter den Grill legen und einmal wenden. Zwischendurch das Hähnchen mit kaltem Wasser bepinseln. 

 

Rosa Süppchen

Manchmal ist Kochen wie Schreiben: Das Rezept oder die Handlung stehen fest - und plötzlich hat man einen neuen Einfall. So entstehen spannende Wendungen oder ein neues Gericht.

Geplant war eine Petersilienwurzelcreme-Suppe. Da das letzte Mal die bestellten Wurzeln Baseball-Knüppeln glichen, bestellte ich diesmal nur zwei Stück. Ach herrje! Nun kamen zwei dürre Wurzeln an, aus denen nie und nimmer ein Süppchen hätte werden können. Trotzdem erstmal Schalotten in Butter angedünstet und die Wurzelstückchen dazu gegebenen. Da fiel mein Blick auf den Topf, indem ich gerade die Spargelschalen ausgekocht hatte... Und schwups hatte die Suppe ein feines Aroma. Petersilienwurzeln und Spargel harmonisieren wunderbar. Noch ein bisschen Gemüsebrühe dazu und nach dem Pürieren mit Sahne und Milch hat jeder Teller ein Löffel mit kleinen Würfeln von der Rote Beete bekommen. ( Vorher gegart in Wasser mit Zitronensaft und Gewürzen ). Und obenauf ein Löffelchen Petersilienöl ( Ein Bund Petersilie in Traubenkernöl pürieren). Beim Umrühren wird die Suppe rosa und hat einen feinen, samtigen Geschmack.


Russischer Kartoffelsalat

Zutaten

750 Gramm festkochende Kartoffel

1 Knolle rote Beete

1-2 Möhren

weiße Pfefferkörner, Lorbeerblatt

450 Gramm Spitzkohl

4 Gewürzgurken und Gurkenwasser 

Salz, Pfeffer, Sonnenblumenöl

nach Geschmack Dill

 

Zubereitung

Kartoffeln und rote Beete waschen und im Topf mit Dämpfeinsatz in Salzwasser mit Pfefferkörner und Lorbeerblatt 20 Minuten kochen lassen. Nach 5 Minuten Kochzeit die geschälte Karotten dazugeben. In der Zwischenzeit Spitzkohl fein raspeln und mit Salz etwas stampfen, Gewürzgurken klein scheiden und mit dem Kraut und mit Gurkenwasser vermischen. Pellkartoffeln und rote Beete schälen und in Scheiben oder Würfel schneiden ( rote Beete am besten mit Gummihandschuhen weiter verarbeiten ) Möhre kleinschneiden. Alles vermischen und mit Salz, Pfeffer, Gurkenwasser und Sonnenblumenöl abschmecken. Nach Belieben Dill unterheben.

 


Frühstücks-Muffin

Zutaten:

1 Rolle Bio-Blätterteig aus dem Kühlregal

Bio-Schinkenwürfel

1 Stück rote Bio-Paprika

Bio-Petersilie

Butter

1 Ei

1 Eigelb

Milch oder Sahne

nach Belieben Gouda

 

 

 

Zubereitung: Schinkenwürfel bei mittlerer Hitze kross auslassen, Paprika sehr fein würfeln, Petersilie hacken, Backofen auf 200°C vorheizen, Muffin-Formen einfetten. Aus dem Blätterteig ca 15 x 15 cm große Quadrate schneiden und in die Mulde der Form legen. Mit  Schinkenwürfel, Paprika und Petersilie und einem Ei füllen. Nach Belieben zusätzlich mit Käse belegen. Überhängenden Teig zusammenklappen und mit dem mit Milch oder Sahne verrührten Eigelb bestreichen. Ca 15 bis 20 Minuten backen. ( Ei kann mit den übrigen Zutaten auch erst verrührt und dann eingefüllt werden )


Warmer Glasnudelsalat

Heute möchte ich ein modifiziertes Rezept aus einem wunderbaren Kochbuch vorstellen:

"Ayurveda Salis Aroma-Küche" aus dem blv-Verlag. Ich lasse mich oft aus Kochbüchern inspirieren, ändere die Rezepte nach meinem Gusto oder muss die Rezepte wegen Unverträglichkeiten umstellen. In meinem Fall ist es der Verzicht auf Spinat und Produkten aus Hülsenfrüchte, da diese Lebensmittel Migräne auslösen können. Deshalb lasse ich mich nicht vom Genießen abbringen ;-)

 

Im Original-Rezept benötigt man für den Salat:

 

150 Gramm Babyspinat

175 Gramm Glasnudeln aus Mungobohnen

1 Esslöffel Sesamsaat

 

Den Spinat habe ich durch Feldsalat ersetzt und für die Glasnudeln aus Mungobohnen habe ich einfach Reisnudeln genommen. Sesamsaat hatte ich nicht im Haus, dafür Gomasio. Das ist gerösteter Sesam mit Meersalz. Den Salat putzen und waschen, die Glasnudeln nach Anweisung zubereiten und mischen.

Für die Marinade im Original-Rezept wird benötigt:

 

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

2,5 Gramm Ingwer, fein gehackt

50 ml Sauerkirschsaft

1/2 Esslöffel Sesamöl

1 Esslöffel dunkle Sojasoße

1/2 Esslöffel Kokosessig

1/2 Esslöffel Zucker, alternativ Agavendicksaft.

 

Für die Marinade Knoblauch und Ingwer kurz mit dem Kirschsaft aufkochen lassen, mit den übrigen Zutaten vermengen und mit den Glasnudeln-Feldsalat vermischen. Mit gerösteter Sesamsaat bestreuen.  ( Ich habe das ganze ohne Kokosessig gemacht und mit Ahornsirup gesüßt ) 

 

Ein wunderbar leichter, geschmackvoller Salat. Namaste.

 



Exotisches Fisch-Trio

Zutaten

600 Gramm Lachsfilet

300 Gramm Rotbarsch

300 Gramm Seelachs

3 Knoblauchzehen

1 Stück ( ca 3 cm ) Ingwer

1 Stück ( ca 3 cm ) Kurkuma

1 kleine Chili

Saft von einer Limette

1 Dose Kokosmilch

200 ml Gemüsebrühe

1 Esslöffel Pfeilwurzmehl

Salz, Pfeffer, Goa-Curry

1 rote Spitzpaprika

1 Staude Pak Choy

 

Zubereitung

Pak Choy waschen und die grünen Blätter vom Strunk trennen. Strunk und Paprika in feine Streifen schneiden. Fisch waschen und in Würfeln schneiden, salzen und mit Saft der Limette beträufeln. Chili, Knoblauch und Kurkuma in feine Würfel hacken ( am Besten mit Gummihandschuhen! ) und in Olivenöl andünsten, Goa-Curry darüber streuen und Paprika und Strunk ca 5 Minuten lang mit dünsten. Pfeilwurzmehl in der Gemüsebrühe anrühren und mit der Kokosmilch zugeben, abschmecken. In eine Auflaufform den Fisch, in Streifen geschnittene Blätter und die Gemüse-Soße mischen und ca 20 Minuten bei 200°C Umluft im Ofen garen. Reicht für 6 Personen.

 

Kann man prima vorbereiten! 

Dazu Thai-Duftreis.

 



Hafer-Apfelküchlein ohne Zucker

Jaaa, ich gebe es zu: Ich mag Zucker! Und für mich war es ganz und gar unvorstellbar einen Kuchen ohne Zucker zu backen. Aber nun kam der Auftrag, für einen Kindergeburtstag einen Kuchen ohne Zucker zu machen. Ist ja vernünftig, dachte ich, man muss die Kleinen ja nicht gleich auf den Geschmack bringen und Übergewicht und Karies provozieren. Also habe ich mich auf die Suche gemacht, nach einem Rezept, aber keines gefunden, von dem ich dachte, dass es was sein könnte, und kurzerhand selbst eines entwickelt. Ich konnte mit eigenen Augen sehen, wie die Kinder den Kuchen ohne murren dafür mit viel Vergnügen gemampft haben. Hat also nicht weh getan. 

Zutaten

50 Gramm Kamut-Haferflocken

100 ml Mandelmilch, ungesüßt

100 Gramm Dinkelmehl

50 Gramm Weizenmehl

1 gestrichenen Teelöffel Backpulver

60 Gramm weiche Butter

1 Ei, Größe M

2 Esslöffel Kokosblütensirup

1 bis 3 Esslöffel Apfelsaft

1 großer aromatischer Apfel (unvorbereitet ca 220 Gramm)

 

Zubereitung

Die Kamutflocken 3 bis 4 Stunden in der Milch einweichen. Den Apfel schälen und fein reiben.

Alle Zutaten miteinander vermengen und nur so viel Apfelsaft zugeben, bis der Teig geschmeidig wird und "schwer reißend" vom Löffel fällt. Dann in gut gefettete Formen füllen oder in ca 12 Muffinförmchen aus Papier und bei 160°C Umluft ca 25 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe!

 

"Erwachsenenversion" 

Die kräftigen Kamut-Haferflocken nur kurz einweichen, damit sie schön kernig bleiben, 1 Pck.

Vanille-Zucker und 40 Gramm Rohrohrzucker zugeben  ( für Süßmäuler )

 


Rote Beete-Kraut-Kokos-Suppe mit Kartoffeln

Zutaten

1 Knolle rote Beete

2 mittelgroße mehlig kochende Kartoffeln

1/4 Spitzkohl

1 Stengel Zitronengras

1 Essl. Kokosöl

200 ml Kokosmilch

200 ml Hühnerbrühe

2 frische Lorbeerblätter

1 Chili

Saft einer Limone

Salz, Pfeffer, Curry

 

Die rote Beete und die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Kohl sehr fein hobeln. Mit dem Zitronengras, Chilischote (ganz ) und den Lorbeerblättern ca 5 Minuten in Kokosöl andünsten, mit Kokosmilch ablöschen, Hühnerbrühe dazugeben und für ca 15 bis 20  Minuten köcheln lassen. Immer wieder abschmecken, bis die gewünschte Schärfe erreicht, dann die Chileschote rausholen.  Mit dem Saft der Limone, Curry, Salz und Pfeffer abschmecken.

Spätsommer-Chutney

Passt gut zu Lamm oder Rinder-Steak

Zutaten

 

250 Gramm Pfirsiche

200 Gramm Zwetschgen

150 Gramm Apfel

150 Gramm rote Zwiebel

10 Gramm Olivenkraut

3 Gramm Kurkuma-Wurzel

1 Prise Chili-Pulver

100 ml Apfelessig

100 ml Orangensaft

250 Gramm Gelierzucker 

 

Zubereitung

Pfirsiche kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen und schälen. Pfirsiche, Zwetschgen, den Apfel und die Zwiebel fein würfeln. Olivenkraut und das Stück Kurkuma-Wurzel

fein hacken. Mit Zucker, Essig und Saft im Topf gut mischen, Chili-Pulver zugeben und aufkochen lassen. Wenn es kocht, unter Rühren 4 Minuten kochen lassen. 

Dann in heiß ausgespülte Weck-Gläser oder Twist-off- Gläser füllen, verschließen und zum Abkühlen auf den Kopf stellen.

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Finger-Food für Picknick oder Party

Schnell und unkompliziert

Dreierlei gefüllte Pfannkuchen-Röllchen

Grundrezept Eierpfannkuchen herstellen

( 250 Gramm Weizenmehl, Typ 405, 4 frische Bio-Eier, ca 500ml frische Bio-Milch, 1 Prise Salz.

Alle Zutaten gut verrühren und den Teig in drei Schüsseln gleichmässig aufteilen. 

In die erste Schüssel fein gehackte, frische Kräuter (Schnittlauch und Petersilie ) rühren. In den zweiten Teig eine Löffelspitze Kurkuma unterrühren und in den dritten Teil eine Löffelspitze Rosenpaprika Edelsüß und eine Prise Chili-Pulver. Dann alle Teige zu gleichmäßig dicken Pfannkuchen ausbacken. Die Kräuterpfannkuchen mit Meerrettich-Frischkäse bestreichen und achteln, mit eingeschnittenem Eisberg- oder Romana-Salat bestreuen. In jedes Achtel eine kleine Scheibe Lachs einrollen und feststecken. 

Die Kurkuma-Pfannkuchen mit Frischkäse und Salat bestreuen und Putenbrust einrollen und die Paprika-Pfannkuchen mit Tomaten-Frischkäse, Salat, gekochten Schinken und evtl. frische rote Paprika. 

Pizza-Schnecken

1 Packung Bio-Pizzateig aus dem Kühlregal, passierte Tomaten, Belag nach Geschmack, Mozzarella in kleinen Würfeln oder geriebenen Käse. Teig belegen, aufrollen, in Scheiben schneiden,ca 10 bis 15 Minuten bei 200°C Umluft backen. Bei Kindern kommt meistens Ananas und gekochter Schinken gut an!

 


Semmelknödel aus dem Backofen

Wunderbares Rezept zur Brotverwendung

Zutaten:

1 kleines, altbackenes Ciabatta

1/2 Zwiebel

30 ml Olivenöl

30 Gramm Butter

1 Bund Kräuter: Olivenkraut, Oregano, Petersilie

ca 1/8 bis 1/4 l lauwarme Milch

2 Bio-Eier 

 

Zubereitung:

Das Brot grob würfeln und mit der Milch einweichen ( ca 10 Minuten ) In der Zwischenzeit die Zwiebel fein würfeln und in der Butter und dem Olivenöl gold anschwitzen, zum Schluß die gehackten Kräuter kurz mit anwärmen lassen. 

Brotmasse mit den Zwiebeln und den Eiern gut vermengen und in eine sehr gut gefettete ( am besten mit Backpapier ausgelegten ) kleine Kastenform füllen und gut andrücken. 

Dann bei 190°C Heißluft ca 30 bis 45 Minuten goldbraun backen.

 

Dazu passen wunderbar Champignons, in Butter angedünstet mit Schmand und Petersilie, abgeschmeckt mit einem kleinen Schluck "NOILLY PRAT" und einem Löffel Walnuss-Senf.


Knusper-Spargel

Zutaten für 2 Personen

500 Gramm Spargel

100 Gramm Schwarzwälder Schinken, sehr dünn geschnitten

Mehl

2 Bio-Eier

ungesüßte Cornflakes, zerkleinert 

Butter, Zitrone, Salz, Zucker

Bratöl oder Butterschmalz

 

Dip

150 bis 200 Gramm griechischer Joghurt

1/ 2 bis 1 Topf frischer Basilikum

Zitronensaft, Salz

 

Zubereitung

Spargel schälen, holzige Enden abschneiden, halbieren und im siedenden Wasser mit Salz, Zucker, Butter und eine Scheibe Zitrone 10 Minuten köcheln lassen. Spargel aus dem Wasser holen und leicht abkühlen lassen. Jedes Spargelstück mit einer dünnen Scheibe Schinken umwickeln, in Mehl wälzen, durch die verquirlten Eier ziehen und in Cornflakes-Krümel wälzen ( Tipp: Cornflakes in Tüte füllen und mit Nudelholz wälzen ) 

Die Stangen in heißem Öl knusprig golden ausbacken.

 

 

Für den Dip circa 150 bis 200 Gramm griechischen Joghurt mit Zitronensaft und Salz pikant abschmecken. Basilikum mit Stengel abschneiden, waschen, trocknen und in der Moulinette fein hacken und in den Joghurt rühren.

 

Alternativ: Tomaten-Dip

3 bis 4 fruchtige Tomaten klein würfeln, mit gehacktem Basilikum, 1 Esslöffel gehackte Kapern, 1 fein gehackte Knoblauchzehe, 

1 bis 2 Teelöffel milder Essig, 2 bis 3 Esslöffel gutes Olivenöl vermengen. Mit Tabasco pikant abschmecken.

 

Emmas Apfelweinkuchen

Rosarot und saftig

Zutaten

 

225 g Bio-Mehl ( Typ 405 )

1 Teel Backpulver

75 g feiner Zucker

75 g Bio-Butter

1 Bio-Ei

1 Prise Salz

 

Alles rasch zu einem Mürbeteig kneten und mindestens 1 Std. kühl stellen

Dann dünn ausrollen und in eine gebutterte Tarte-Form auslegen.

 

Zutaten Füllung:

1 kg aromatische Äpfel

Saft einer Zitrone

2 Pck. Bio Vanille-Puddingpulver

70 g feiner Zucker

1/4 l Apfelsaft Rose ( Kelterei Stier )

1/2 l EMMA SCHOPPEN ( Kelterei Stier )

 

Äpfel schälen, entkernen,  klein schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und auf dem Teig gleichmäßig verteilen. Puddingpulver mit Zucker und circa 6 Esslöffel Apfelsaft

glatt rühren. Übrige Zutaten in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen, angerührtes Puddingpulver einrühren und Masse über die Äpfel geben.

Bei 150° C ca 45 Minuten backen. 15 Minuten ruhen lassen und sofort genießen.

Gnocchi - Glutenfrei und vegan

Schnell und einfach

Hier erstmal das "normale" Grundrezept für

Gnocchi:

1Kg Kartoffeln 

200 Gramm Mehl

1 Ei

Salz

Bei Klößen (und Gnocchi sind nichts anderes als Miniaturklöße ) sollten immer mehligkochende Kartoffeln verwendet werden. Kartoffeln in der Schale kochen, pressen, mit Mehl, Salz und Ei zu einem glatten Teig kneten und Gnocchi formen.

In kochendem Salzwasser garen, bis sie aufsteigen.

Und hier das glutenfreie und vegane Rezept:

750 Gramm mehligkochende Kartoffeln

250 Gramm Süßkartoffeln

150 bis 200 Gramm Kartoffelstärke

Salz, Muskatnuss

Zubereitung

Kartoffeln in der Schale kochen, bis sie weich sind. ( ca 20 bis 30 Minuten). Süßkartoffeln schälen und in Stücke ca 10 Minuten in Salzwasser kochen.

Kartoffeln kurz abdampfen lassen und pellen und mit der Süßkartoffel in eine Schüssel drücken.

Mit soviel Kartoffelstärke verkneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Kräftig salzen und nach Geschmack etwas Muskatnuss in den Teig reiben.

 

Eine lange Rolle formen, in Gnocchi-Größe teilen und mit einer Gabel Rillen eindrücken.

Im kochenden Salzwasser garen, bis die Gnocchi nach oben steigen. 

Ein paar Blätter Salbei in gutem Olivenöl knusprig werden lassen und mit kleinen roten Paprikawürfeln Farbtupfer zaubern.

Die Nicht-Veganer brutzeln den Salbei in Butter und reiben ordentlich Parmesan über die Gnocchi.

Guuden!


Grundrezept Quiche

So gelingt der herzhafte Kuchen immer:

Zutaten:

200 Gramm Bio-Mehl

100 Gramm Bio-Butter

1 Bio-Ei

2 bis 5 Esslöffel kaltes Wasser

Salz

 

Zubereitung: Aus den Zutaten schnell einen Mürbeteig herstellen. Am besten geht das mit mit der Küchenmaschine ( Messer, Intervallschaltung ) oder auf einem Backbrett  in das Mehl eine Mulde für das Ei, die geschnittene Butter auf dem Mehl verteilen,

mit einem Pfannenmesser hacken, Wasser hinzugeben und rasch mit kühlen Händen kneten. Zu einer Kugel formen und mind. eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Den Teig dünn in der Größe der Form ausrollen und vorsichtig in die gefettete Form legen. Überstehenden Rand abschneiden und den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.

 

Füllung:

500 bis 1250 Gramm Gemüse ( z.B. Lauch, Tomaten, Zwiebeln, blanchierten Broccoli )

4 Eier

200 Gramm Schmand, Sahne oder Joghurt

Nach Geschmack:

50 bis 100 Gramm geriebenen Käse

100 bis 200 Gramm Speck oder Schinken

Kleingeschnittenes Gemüse entweder blanchieren oder, wie hier, Lauch mit Speck und getrockneten Tomaten in Olivenöl oder Butter andünsten.

In der Zwischenzeit die Eier mit der Sahne verquirlen und je nach Gemüse, mit Paprika, getrockneten Kräutern oder Muskatnuss würzen. Geriebenen Käse zugeben. Das Gemüse kurz abkühlen lassen, dann gleichmäßig in der Form verteilen und mit der Eiermasse übergießen. Im Ofen bei 180°C Heißluft 30 bis 45 Minuten backen, bis die Oberfläche gebräunt ist.

Wer möchte, kann kurz vor Garende die Quiche mit Linienkerne bestreuen oder nach dem Garende mit frischen Ruccola belegen.

 


Cavalo Nero

Schwarzkohl

Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal Cavalo Nero in meiner Abokiste hatte, musste ich erstmal im Netz recherchieren, was das für ein Kraut ist und wie man es am Besten zubereitet. Fündig wurde ich nicht wirklich. Nun hat ein früherer Kollege von mir, Frank Baumbach, ein wirklich authentisches Rezept aus Italien mitgebracht und freundlicherweise auch gleich übersetzt:

Ribollita

 

Zutaten

Wirsing 250 g

Olivenöl 100 g

Weiße Bohnen 250 g

Karotten 60 g

Rosmarin 1 kleiner Zweig

Schwarzkohl 250 g

Kirschtomaten 200 g

Mangold 200 g

Stangensellerie 60 g

Weißbrot (trocken) 150 g

Kartoffeln 250 g

                                                                                                             Zwiebel 60 g

                                                                                                             Lauch 120 g

                                                                                                             Salz 1 Prise

                                                                                                             Pfeffer 1 Prise

 

 

Zubereitung

 

Am Vortag die Weißen Bohnen in reichlich Wasser einlegen und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag die gewässerten Bohnen unter fließendem Wasser abspülen und in einen Topf geben. Wasser dazu, so dass die Bohnen einen Fingerbreit bedeckt sind, Lorbeerblatt hinzufügen. Zum Kochen bringen und dann ca. 1 Stunde köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen, das Kochwasser in eine Schale geben und aufbewahren. Die Bohnen ebenfalls beiseite stellen.

Während die Bohnen kochen, kann man schon mal das Gemüse vorbereiten (im Grunde geht’s darum das Gemüse komplett kleinzuschneiden):

- Lauch putzen, den grünen Teil abschneiden sowie die ersten zwei Schichten des        Lauchstengels. Dann in kleine Scheiben schneiden.

- Karotten und Stangensellerie ebenfalls fein schneiden

- Zwiebel in feine Würfel schneiden

- Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden

- Mangold reinigen und in Stücke schneiden

- Kirschtomaten halbieren

- Wirsing in Stücke schneiden (vorher den inneren zentralen Strunk rausschneiden)

- Schwarzkohl von den Stengeln befreien (ich mach das so, indem ich den Stengel ganz unten mit zwei Fingern festhalte und mit zwei Fingern der andern Hand eng am Stengel hochfahre und dabei das Blatt abreiße). Die Schwarzkohlblätter grob zerschneiden.

 

[In dem itlaienischen Rezept werden die Stengel des Schwarzkohls ebenfalls kleingeschnitten, ich habe das nicht gemacht, sondern sie weggeworfen, da sie doch sehr hart sind]

Nun geht’s ans Kochen:

In einem großen (ziemlich großen) Topf 60 g Olivenöl erhitzen und darin eine große, in zwei Teile geschnittene Knoblauchzehe andünsten.

Kleingeschnittene Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie dazugeben. 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten.

Dann den Lauch in den Topf. Gleiche Prozedur. Immer wieder mal umrühren.

Als nächstes Schwarzkohl, Mangold und Wirsing in den Topf geben. Kann man auch etappenweise machen, wenn es nicht reinpasst. Einfach Deckel drauf, 10-15 Minuten köcheln, dann fällt das Gemüse in der Hitze zusammen und man kann nachlegen ...

Als nächstes Tomaten und Kartoffeln rein in den Topf.

Salz und Pfeffer dazu.

Etwas von dem beiseite gestellten Bohnenkochwasser in den Topf geben. Umrühren.

Nun Deckel drauf und bei kleiner Flamme 2 Stunden kochen lassen.

Währenddessen peu à peu weiteres Bohnenwasser dazu geben, immer mal wieder umrühren.

Wenn alles merklich weich- und durchgekocht ist (also nach ungefähr 2 Stunden ...), die weißen Bohnen dazu tun, wieder Deckel drauf und nochmal 1 Stunde bei kleiner Flamme kochen

Jetzt abkühlen lassen und dann eine Nacht im Kühlschrank lassen.

Am nächsten Tag wieder aufkochen.

Das in grobe Stücke geschnittene alte Weißbrot hinzufügen und nochmal ca. 20 Minuten köcheln.

Wenn die Masse zu trocken wird, kann man Brühe hinzufügen. Aber nicht zuviel, die Ribollita ist keine Suppe, sondern ein sehr dicker Eintopf!

Nun noch den Rosmarinzweig in den Topf geben und etwas Olivenöl.

 

Fertig!

 

Traditionellerweise wird die Ribollita wie folgt serviert: Weißbrotscheiben rösten, in einen Teller geben, etwas Olivenöl darüber und darauf die Ribollita.

 

Buon appetito!

 

Das Originalrezept in Italienisch findet ihr hier, da sind auch Bilder dabei, die die Zubereitung hier und da vielleicht deutlicher machen:

http://ricette.giallozafferano.it/Ribollita.html

 

 

Dörre Küchla

Übersetzt: Dürre Küchlein

Tante Frieda backt traditionell an Fasching ihre "Dörre Küchla".

 

In Franken wird dieses Gebäck jedoch zu jedem Familienfest und Feiertag gebacken und dann auch an Nachbarn und Freunde verschenkt.

 

Jede Familie hat ihr eigenes Rezept und ihre eigene Form für das Schmalzgebackene.

 

Hier ist Friedas Rezept:

 

 

Zutaten:

 

70 Gramm Bio-Butter

2 Esslöffel feiner Zucker

1 Prise Salz

2 Esslöffel Bio-Schmand

1 Esslöffel Rum

2 Bio-Eier

geriebene Schale von einer Bio-Zitrone

280 Gramm Bio-Weizenmehl, Typ 550

1 gestrichener Teelöffel Backpulver

500 biss 1500 Gramm Butterschmalz

(je nachdem, ob eine Fritteuse oder Topf benutzt wird)

Puderzucker

Zubereitung

 

Butter schaumig rühren, alle anderen Zutaten nach und nach zugeben. Den Teig mindestens eine Stunde lang kühl stellen. Teig mit dem Nudelholz auf einem bemehlten Brett messerrückendick ausrollen. 

 

Dann schmale Streifen, circa 2 x 12 cm ausradeln. In die Mitte einen oder zwei Schlitze radeln und die Enden durchstecken. Oder Knoten formen. 

 

Den Butterschmalz auf 180°C erhitzen und die "Dörre Küchla" hellbraun ausbacken. Mit dem Schaumlöffel aus dem heißen Fett holen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. dick mit Puderzucker bestreuen. 

 

Dieses Gebäck schmeckt am Besten, wenn es einen Tag durchziehen konnte!


Das isst man jetzt zu Käse!

Feigensenf war gestern - jetzt gibt es Apfel-Chili!

Auf Rezepte gibt es leider kein Copyright - dieses würde ich mir sonst schützen lassen!

Sensationell * hüstel *  ( man soll sich ja nicht selber loben) 

K-o-c-h-t es nach! Damit punktet ihr garantiert!

 

Zutaten

Saft von 2 bis 3 Bio-Äpfeln ( 150ml )

Saft und Schale von 2 bis 3 Bio-Zitronen ( 60 ml)

 

 

1000 gr aromatische Bio-Äpfel

(unvorbereitet gewogen)

500 gr Gelierzucker 2plus1 

1 Essl. gehackte Rosmarin-Nadeln

1/2 Espressolöffel Chili Buht Jolokia, gemahlen

 

Marmeladegläser, heiß ausgespült

 

Zubereitung

Zitronen waschen, trocknen und die Schale fein abreiben und entsaften ( 60 ml).

Je nach Entsafter 2 bis 3 Äpfel im Ganzen entsaften ( 150 ml)

Apfelsaft und circa 40ml Zitronensaft und -schale zum Kochen bringen.


1000 gr Äpfel waschen, entkernen, schälen mit restlichen Zitronensaft beträufeln und groß reiben.

Zu dem Saft in den Topf geben, Rosmarin-Nadeln zugeben und mit 500 gr Gelierzucker 2plus1 gut durchmischen und aufkochen lassen. Jetzt das Chilipulver zugeben und ab dem Aufkochen

exakt 4 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen.


In die bereitgestellten Gläser bis zum Rand füllen, gut verschließen und Gläser auf den Kopf stellen.

Zum Verschenken kleine Etiketten schreiben und mit bunter Kordel festbinden.

 

Bei uns wird Apfel-Chili nicht nur zum Käse gegessen. Konnte neulich beobachten, wie es hemmungslos auf Leberwurst-Brote gegeben wurde - und zwar reichlich.



Apfelkuchen im Glas mit Pinienkerne und Rosmarin-Zitronenstreusel

Zutaten:

8 Gläser ( je 250ml Fassungsvermögen) einfetten, Gummiringe in heißes Wasser legen


ca 375 gr aromatische Äpfel

Saft von 1 Zitrone

125 gr Zucker

3 Eier ( Größe M)

1/2 Pck Backpulver

250 gr Mehl (Typ 405)

100 gr flüssige Butter

100 gr Mandelmilch (oder Kuhmilch)

30 gr Pinienkerne

Streusel: 50 gr Mehl, 25 gr Zucker, 25 gr Butter, 1 Essl. frische Rosmarinnadeln, gehackt, Schale von 1 Zitrone


Zubereitung:


Äpfel entkernen, schälen und in kleine Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln.

Eier und Zucker schaumig rühren, Mehl, Backpulver, flüssige Butter und Milch zugeben, Äpfel unterheben

und bis zur Hälfte in die Gläser füllen.

Pinienkerne darüber streuen.


Streusel: alle Zutaten rasch zu Streuseln kneten und auf den Teig geben. Bei 200°C Umluft ca 20 Minuten backen. Stäbchenprobe! 

Nach dem Backen mit Gummiringe, Deckel und Klammern verschliessen. 

Zum Verschenken Etikett schreiben und mit Kordel umbinden. 


Heute mal ein bisschen anspruchsvoller:

Kürbis-Ravioli

Zutaten:

Füllung:

1 Hokkaido-Kürbis 

1 Bio-Eigelb ( Größe M )

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

60 g Lauch ( nur das Weiße ) oder - 

wie in diesem Fall, mangels Lauch:

1 große rote Zwiebel und 1 Knoblauchzehe

20 g Butter

50 g geriebener Bio-Hartkäse


Nudelteig:

150 g Bio-Weizenmehl Typ 550

50 g Hartweizengrieß

2 Bio-Eier ( Größe M )

1 Bio-Eiweiß


Topping: 16 kleine Salbeiblätter, 125 g Butter, nach Geschmack Chili, Salz, Pfeffer

frisch geriebener Parmesan.


Zubereitung:

Zunächst den Kürbis in Spalten schneiden und entkernen ( geht am Besten mit einem Löffel).


Die Spalten im Backofen bei 160°C für eine Stunde backen. Abkühlen lassen.

 

Wenn der Kürbis im Ofen ist, aus Mehl, Grieß, Eiern und einer Prise Salz den Nudelteig kneten. Eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.

 

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch oder den Lauch in sehr feine Würfel oder Ringe schneiden und in der Butter weich dünsten. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

 

 

Die gebackenen Kürbisspalten in einem Kochtuch sehr gut auspressen. 

Diese Masse mit den gedünsteten Zwiebeln oder dem Lauch, dem Eigelb, geriebenen Käse, Salz, Pfeffer und Muskatnuss gut vermengen - am Besten mit dem Pürierstab.


Die Teigkugel in acht gleiche Teile schneiden.


Jedes Teil zunächst ein paar Mal in der ersten Einstellung durch die

Nudelmaschine drehen - immer wieder falten, bis ein einigermaßen gleichmäßiges Rechteck entstanden ist. Dieses dann bis zur vorletzten Einstellung durch die Nudelmaschine drehen.

Gleichmäßige Häufchen der Kürbismasse auf vier der ausgerollten Nudelteigplatten legen.


Außen herum gut mit Eiweiß einpinseln und eine Platte darauf legen.


Dann, nach Belieben, mit einem Glas runde Ravioli ausstechen oder ausrädeln. 


(Ich bevorzuge rädeln, dann hat man weniger Abfall )


Die Ravioli fünf Minuten im siedenden gesalzenen Wasser ziehen lassen.


In der Zwischenzeit die Salbeiblättchen waschen, trockentupfen und in der Butter bei mittlerer Hitze 

knusprig werden lassen. Wer mag, mit einem Hauch Chili abschmecken.


Mit frisch geriebenen Parmesan bestreuen.


Dieses Gericht mögen meistens auch die Menschen, die sonst einen großen Bogen um Kürbis machen! :D




Ihr habt es so gewollt!

Meine Kinder können sehr charmant quengeln: Sie bombardieren mich mit Fotos und Videos von Schokocreme-Torten. Sie haben es natürlich geschafft, mein Mutterherz weich zu kochen:

Unter einer Bedingung: Ich verwende nur Zutaten mit dem Zertifikat aus biologischen Anbau.

Keine Angst! Die Torte hat deshalb nicht weniger Kalorien. Sie ist nur besser für die Umwelt, dem Geschmack und für ein gutes Gewissen. Eigentlich verdient dieser Kuchen einen fetten Warnhinweis: Achtung! Mindestens 35.000 Kcal. - pro Stück! Und soooo wahnsinnig schokoladig-lecker.



Zutaten Teig:

2 Packungen Schokoladen-Cookies á 150 g

100 g Butter

80 g gehackte Mandeln

2 Essl Schokocreme

 

Zutaten Füllung:

restliches Glas Schokoceme 

1/2 Glas Schokocreme Zartbitter ca 175 g

1 Tafel Zartbitter-Schokolade 100 g

3 Pack. Frischkäse á 175 g

Topping: nach Geschmack: gehackte Mandeln, Pistazien oder auch grobgehackte Cookies


Zubereitung:

Cookies, Butter und gehackte Mandeln in der Küchenmaschine mit dem Messer zerkleinern.

Masse in einer Springform gleichmäßig verteilen. Rand nicht vergessen! Bis zur weiteren Verarbeitung kühl stellen.


Die Tafel Schokolade klein brechen und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. 

Geschmolzene Schokolade mit den beiden Sorten Schokocreme vermengen.

Dann den Frischkäse zugeben und mit dem Schneebesen unterrühren.


Gleichmäßig auf dem Teig verteilen und glatt streichen. Für das Topping nach Geschmack

gehackte Mandeln, Pistazien und/oder grobgehackte Coockies verteilen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank kühlen. 


Stücke so klein wie möglich genießen!



Trotz Zeitmangel köstlich kochen:

Ich koche, seitdem ich denken kann. Schon als Kind in der Puppenküche war ich nicht vom Herd weg zu kriegen. Klar wurde dort bevorzugt Brühe aus Brühwürfel mit Nudeln, kleine Puppenwürstchen und bestenfalls ein Pudding gekocht. 

Woran man sehen kann: Keine Angst, wenn sich Kinder einseitig ernähren und nicht alle Lebensmittel und Kräuter kennen: Die Geschmackssinne entwickeln sich mit den Jahren. Auch bekannte Someliers haben schließlich nicht gleich mit Pouligny Montrachet angefangen.

 

So habe ich ich mich durchs Leben gekocht, probiert, experimentiert und stand dabei nicht selten vor einem Problem: wenn man nicht gerade mit dem Kochen beruflich zu tun hat, bleibt oft wenig Zeit um ein köstliches Mahl zuzubereiten. Deshalb bin ich oft gezwungen, Rezepte so zu vereinfachen, dass auch dann was Gutes dabei rauskommt, wenn die Zeit nicht wirklich vorhanden ist.

 

Hier ein Beispiel an dem Klassiker:

Parmigiana di Melanzane

 

Zutaten:

2 bis 3 feste Auberginen

Salz, Mehl, Olivenöl

 

2 Mozarella-Käse ( á 125 Gramm )

 

Achtung,  jetzt kommt es ( Italienische Mamas mögen mir verzeihen!):

 

500 Gramm passierte Tomaten

Salz, Pfeffer, Basilikum, nach Geschmack eine kleine Knoblauchzehe

 

Für die Raffinesse: 1 kleiner Teel. "Composta picante"


Zubereitung:

Auberginen waschen und in ca 0,7 cm breite Scheiben schneiden, von beiden Seiten salzen, zwischen zwei Holzbrettern ca 10 Minuten ziehen lassen. Danach mit Küchenpapier abtupfen und leicht mehlieren. Dann in Olivenöl goldbraun braten. Beiseite stellen.

 

Anstatt eine Tomatensoße aus frischen Tomaten zu kochen, einfach die Packung mit den passierten Tomaten öffnen und in eine Schüssel gießen. Salzen, pfeffern, ein Klecks "Composta picante" dazu, evtl, eine kleine Knoblauchzehe pressen und umrühren. 

Den Mozarella in Scheiben schneiden und in einer Auflaufform Türmchen bauen: Zwischen zwei Auberginen eine Scheibe Käse mit Basilikum-Blättchen. Mit den passierten Tomaten übergießen und im Ofen backen, bis die Tomatensauce blubbert ( ca. 10 bis 15 Minuten ) Dazu frisches Weißbrot.

Mhmmm 


PS Die Zucchini hat in diesem Gericht eigentlich nichts verloren - aber da sie sich noch im Kühlschrank befand, wollte ich sie nicht alleine zurück lassen ;)

Composta piccante ist eine Soße aus scharfen Peperoni, Zucker, Essig und Salz.

Erfrischend, schnell und kalt:

Einfache Gazpacho

Zutaten:


1 Salatgurke

4 reife Tomaten

2 rote Paprika

Balsamico

1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer

1 Prise Zucker

250 ml Wasser oder Tomatensaft

( mit Tomatensaft wird die Suppe schön leuchtend rot, ich habe Wasser genommen)


Zubereitung:

 

Tomaten kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, schälen und Blütenansatz entfernen.

Gurke schälen und ggf. entkernen.

Paprika waschen, entkernen.

Mit 2 - 3 Teelöffel Balsamico, 1bis 2 Teel. Fleur de Sel, Pfeffer und Wasser oder Tomatensaft im Standmixer fein pürieren.

 

Wer es fein mag, nochmal durch ein Haarsieb geben. 

Kräftig abschmecken. Ergibt ca. 1 l.

Kühl stellen, mit Kräuter garnieren. 


Wer mag, kann geröstete Knoblauch-Croutons oder gehackte Eier dazu reichen. 


Voilà 

In weniger als 5 Minuten: selbstgemachtes Zaiziki

 

Das nächste Mal stoppe ich die Zeit, versprochen!

 

Zutaten:

500 g griechischen Joghurt 10% Fett

1 Salatgurke

1 - 2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung: 

Gurke schälen und in den Joghurt hobeln, Knoblauch schälen und mit der Knoblauchpresse dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Voilá! ... als Soße zu Grillgerichten, als Dipp, als Vorspeisensalat. Garniert mit Pfefferminze und im Weckglas ein Hingucker auf dem Tisch und verschlossen im Kühlschrank eine gute Woche haltbar.

 

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Schokoladen-Kirsch-Cupcakes

Dass die vegan sind, glaubt kein Mensch...

Teig:

70 g vegane Margarine

( + 130 g für das Topping)

150 g feiner Zucker

 3 Teel. Ei-Ersatz ( 15 g)

6 Teel. Wasser (30 g)

220 g Mehl ( 405)

50 g Kakao

1 Tüte Backpulver

250 ml Mandelmilch ( + 30 ml für das Topping)

1 Glas Schattenmorellen

Topping:

130 g vegane Margarine

25 g vegane weiße Schokolade

30 ml Mandelmilch

3 g Pfeilwurzmehl

Tonga-Bohnen-Abrieb

Zubereitung:

Margarine mit dem Zucker schaumig rühren. Eiersatz mit dem Wasser anrühren und langsam mit dazugeben. Mehl mit Kakao und Backpulver sieben und unterrühren. So viel Mandelmilch zugeben, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt. In die Muffing-Formen bis zur Hälfte einfüllen. Kirschen abtropfen lassen und je drei Kirschen eindrücken. Bei 180°C Umluft 15 bis 20 Minuten backen.

 

Für das Topping die Schokolade im Wasserbad schmelzen und 15 bis 20 ml Mandelmilch zugeben und cremig rühren. Tonga-Bohnen reiben ( ungefähr 1/8 ) zugeben, 3 g Preilwurzmehl mit 10 ml Mandelmilch glattrühren und mit zur Schokoladenmasse geben und unter Rühren erhitzen lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Margarine schaumig rühren und die Schokoladenmasse während des Rührens einfließen lassen. Kühl stellen und fest werden lassen. 

 

Die Kuchen aus der Form holen, abkühlen lassen. Topping nochmals schaumig aufrühren, eine Rosette aufspritzen und mit einer Kirsche garnieren. 

 

Spargelsalat

Zutaten: ( für 4 Pers.)

4 Stangen Spargel,

4 bis 6 Erdbeeren,

1/2 Salatgurke,

1 Salat-Herz vom Lollo Bionda,

8 bis 10 kleine Blätter der Knoblauch-Rauke,

1/2 Bund Petersilie, Traubenkernöl, weißer Balsamico, Salz, Pfeffer, Zucker

 

Zubereitung:

Salat waschen, evtl. zupfen und mit der gewaschenen Knoblauch-Rauke mischen, Gurke in Streifen schälen und in dünne Scheiben schneiden, Erdbeeren ebenso in dünne Scheiben schneiden,

Spargelenden abschneiden, Spargel schälen und längs dünn hobeln. Geht bis zur Hälfte gut mit einem Trüffel-Hobel, den Rest einfach schräg hobeln. Aus Öl, weißem Balsamico, Petersilie, Salz, Pfeffer und Zucker mit dem Stabmixer eine Vinigrette  herstellen, abschmecken. Salat, Erdbeeren, Gurken und Spargelstreifen anrichten und mit der Salatsoße beträufeln. 

 

Gebratener Spargel

Zutaten:

pro Person 3 bis 4 Stangen Spargel

Olivenöl, Butter

1 Scheibe Zitrone, 1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer, Zucker

Kirschtomaten

Zitronen-Thymian, Olivenkraut, Basilikum

 

Zubereitung: 

Die Enden vom Spargel abschneiden, schälen, vierteln und in 3 bis 4cm lange Stücke schneiden. Mit Olivenöl, Butter, Salz Zucker und Pfeffer würzen, Zitronenscheibe und Knoblauchzehe zugeben und ca 15 Minuten bei mittlerer Hitze langsam anbraten. Kurz vorm Servieren Zitronenscheibe und Knoblauchzehe entfernen. Blättchen vom Zitronen-Thymian abzupfen, Olivenkraut und Basilikum grob hacken und unterrühren. Kirschtomaten halbieren und erwärmen lassen. abschmecken.

 

Tipp: Ein paar geviertelte schwarze Oliven obenauf geben noch den passenden Farbtupfer. Wer hat: Blüten vom Rosmarin.

 

Dazu schmecken Spaghettinis und frisch geriebener Parmesan oder einfach ein Stück frisches Weißbrot.

 

Spargel mit Olivenöl und Parmesan

Zutaten:

pro Person 500 g Spargel

Zucker und Salz fürs Kochwasser

Hibiskus-Salz

Olivenöl, extra virgin

Parmesan

 

Zubereitung: 

Die Enden vom Spargel abschneiden, schälen und mit Salz und Zucker ca 10 Minuten sieden lassen.

Den Spargel mit Hibiskus-Salz bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und frisch Parmesan darüber reiben.

Tipp:

Reichen Sie am Tisch verschiedene Salze, z.B. zusätzlich schwarzes Salz aus Hawaii, Flur de sel, Steinsalz; verschiedene Olivenöle und zusätzlich z.B. Kürbiskernöl, Walnußöl und andere feine Öle. Ergänzen mit Parmesan in verschiedenen Reifegraden und anderen Hartkäsen.

So kann sich jeder selbst seine Lieblingsvariante zusammenstellen!

 

 

Frankfurter Grüne Soße

Zutaten:

1 Paket Frankfurter-Grüne-Soße-Kräuter

(Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch), am besten frisch vom Markt.

2 Becher Bio-Schmand á 200 g

2 Becher Bio-Vollmilchjoghurt á 150 g

2 hartgekochte Bio-Eier

1 sehr kleine Knoblauchzehe oder 

2- 3 Blättchen Bärlauch

Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Senf, Zucker.

 

Zubereitung: 

Die Kräuter waschen und trocknen, grobe Stiele entfernen. Portionsweise in der Küchenmaschine hacken, Eier, Knoblauchzehe, Schmand und Joghurt dazugeben. Kräftig abschmecken. Evtl. 1 Essl. Mayonnaise dazu.

 

Dazu schmeckt:

Salz,- oder Bratkartoffeln, Spargel, Tafelspitz, Wiener Schnitzel, gekochte Eier.

 

 

Spargel-Quiche mit Thymian

Zutaten:

Teig

200 g Bio-Mehl, Typ 405

100 g Bio-Butter

1 Bio Ei

3 Essl. Wasser

Salz, 1/2 Teel. Kurkuma

Füllung

750 g Spargel

4  Bio-Eier

200 g Bio-Sahne

50 g geriebener Bio-Käse

5 Stängel frischer Thymian

2 getrocknete Tomaten

                                                                                                                           1 Essl. Pinienkerne

(Salz, Pfeffer, Butter für Form und Spargel, Zitrone)

 

Zubereitung:

Aus Mehl, Butter, Ei, Wasser, Salz und Kurkuma schnell einen Teig kneten ( am Besten geht das in einer Küchenmaschine mit dem Messer ) und für mindestens 1 Stunde kühl stellen.

 

Vom Spargel die Enden abschneiden, schälen, in Stücke schneiden und mit Salz, Zucker, 

1 Essl. Butter und Zitronenscheibe in kaltem Wasser aufsetzen und ca 10 Minuten sieden lassen.

Abseihen, evtl. auf Küchenpapier abtrocknen lassen.

Den Teig ausrollen und in eine gefettete Quiche-Form legen, vom Thymian die Blättchen abzupfen und auf den Boden streuen, Spargel einlegen und mit zwei ganz fein gehackte getrocknete Tomaten bestreuen. Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne leicht anrösten und dazu geben. Eier mit Sahne und Käse verquirlen, salzen und pfeffern und über den Spargel geben.

Bei 180°C Umluft ca 45 Minuten hellbraun backen.

Tipp:

Für einen Brunch können Sie den Teig bereits am Abend vorher kneten und über Nacht im Kühlschrank lassen. Spargel vorkochen und ebenfalls kühl stellen.