Rosa Süppchen

Manchmal ist Kochen wie Schreiben: Das Rezept oder die Handlung stehen fest - und plötzlich hat man einen neuen Einfall. So entstehen spannende Wendungen oder ein neues Gericht.

Geplant war eine Petersilienwurzelcreme-Suppe. Da das letzte Mal die bestellten Wurzeln Baseball-Knüppeln glichen, bestellte ich diesmal nur zwei Stück. Ach herrje! Nun kamen zwei dürre Wurzeln an, aus denen nie und nimmer ein Süppchen hätte werden können. Trotzdem erstmal Schalotten in Butter angedünstet und die Wurzelstückchen dazu gegebenen. Da fiel mein Blick auf den Topf, indem ich gerade die Spargelschalen ausgekocht hatte... Und schwups hatte die Suppe ein feines Aroma. Petersilienwurzeln und Spargel harmonisieren wunderbar. Noch ein bisschen Gemüsebrühe dazu und nach dem Pürieren mit Sahne und Milch hat jeder Teller ein Löffel mit kleinen Würfeln von der Rote Beete bekommen. ( Vorher gegart in Wasser mit Zitronensaft und Gewürzen ). Und obenauf ein Löffelchen Petersilienöl ( Ein Bund Petersilie in Traubenkernöl pürieren). Beim Umrühren wird die Suppe rosa und hat einen feinen, samtigen Geschmack.


Frühstücks-Muffin

Zutaten:

1 Rolle Bio-Blätterteig aus dem Kühlregal

Bio-Schinkenwürfel

1 Stück rote Bio-Paprika

Bio-Petersilie

Butter

1 Ei

1 Eigelb

Milch oder Sahne

nach Belieben Gouda

 

 

 

Zubereitung: Schinkenwürfel bei mittlerer Hitze kross auslassen, Paprika sehr fein würfeln, Petersilie hacken, Backofen auf 200°C vorheizen, Muffin-Formen einfetten. Aus dem Blätterteig ca 15 x 15 cm große Quadrate schneiden und in die Mulde der Form legen. Mit  Schinkenwürfel, Paprika und Petersilie und einem Ei füllen. Nach Belieben zusätzlich mit Käse belegen. Überhängenden Teig zusammenklappen und mit dem mit Milch oder Sahne verrührten Eigelb bestreichen. Ca 15 bis 20 Minuten backen. ( Ei kann mit den übrigen Zutaten auch erst verrührt und dann eingefüllt werden )


Warmer Glasnudelsalat

Heute möchte ich ein modifiziertes Rezept aus einem wunderbaren Kochbuch vorstellen:

"Ayurveda Salis Aroma-Küche" aus dem blv-Verlag. Ich lasse mich oft aus Kochbüchern inspirieren, ändere die Rezepte nach meinem Gusto oder muss die Rezepte wegen Unverträglichkeiten umstellen. In meinem Fall ist es der Verzicht auf Spinat und Produkten aus Hülsenfrüchte, da diese Lebensmittel Migräne auslösen können. Deshalb lasse ich mich nicht vom Genießen abbringen ;-)

 

Im Original-Rezept benötigt man für den Salat:

 

150 Gramm Babyspinat

175 Gramm Glasnudeln aus Mungobohnen

1 Esslöffel Sesamsaat

 

Den Spinat habe ich durch Feldsalat ersetzt und für die Glasnudeln aus Mungobohnen habe ich einfach Reisnudeln genommen. Sesamsaat hatte ich nicht im Haus, dafür Gomasio. Das ist gerösteter Sesam mit Meersalz. Den Salat putzen und waschen, die Glasnudeln nach Anweisung zubereiten und mischen.

Für die Marinade im Original-Rezept wird benötigt:

 

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

2,5 Gramm Ingwer, fein gehackt

50 ml Sauerkirschsaft

1/2 Esslöffel Sesamöl

1 Esslöffel dunkle Sojasoße

1/2 Esslöffel Kokosessig

1/2 Esslöffel Zucker, alternativ Agavendicksaft.

 

Für die Marinade Knoblauch und Ingwer kurz mit dem Kirschsaft aufkochen lassen, mit den übrigen Zutaten vermengen und mit den Glasnudeln-Feldsalat vermischen. Mit gerösteter Sesamsaat bestreuen.  ( Ich habe das ganze ohne Kokosessig gemacht und mit Ahornsirup gesüßt ) 

 

Ein wunderbar leichter, geschmackvoller Salat. Namaste.

 


Exotisches Fisch-Trio

Zutaten

600 Gramm Lachsfilet

300 Gramm Rotbarsch

300 Gramm Seelachs

3 Knoblauchzehen

1 Stück ( ca 3 cm ) Ingwer

1 Stück ( ca 3 cm ) Kurkuma

1 kleine Chili

Saft von einer Limette

1 Dose Kokosmilch

200 ml Gemüsebrühe

1 Esslöffel Pfeilwurzmehl

Salz, Pfeffer, Goa-Curry

1 rote Spitzpaprika

1 Staude Pak Choy

 

Zubereitung

Pak Choy waschen und die grünen Blätter vom Strunk trennen. Strunk und Paprika in feine Streifen schneiden. Fisch waschen und in Würfeln schneiden, salzen und mit Saft der Limette beträufeln. Chili, Knoblauch und Kurkuma in feine Würfel hacken ( am Besten mit Gummihandschuhen! ) und in Olivenöl andünsten, Goa-Curry darüber streuen und Paprika und Strunk ca 5 Minuten lang mit dünsten. Pfeilwurzmehl in der Gemüsebrühe anrühren und mit der Kokosmilch zugeben, abschmecken. In eine Auflaufform den Fisch, in Streifen geschnittene Blätter und die Gemüse-Soße mischen und ca 20 Minuten bei 200°C Umluft im Ofen garen. Reicht für 6 Personen.

 

Kann man prima vorbereiten! 

Dazu Thai-Duftreis.

 



Spätsommer-Chutney

Passt gut zu Lamm oder Rinder-Steak

Zutaten

 

250 Gramm Pfirsiche

200 Gramm Zwetschgen

150 Gramm Apfel

150 Gramm rote Zwiebel

10 Gramm Olivenkraut

3 Gramm Kurkuma-Wurzel

1 Prise Chili-Pulver

100 ml Apfelessig

100 ml Orangensaft

250 Gramm Gelierzucker 

 

Zubereitung

Pfirsiche kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen und schälen. Pfirsiche, Zwetschgen, den Apfel und die Zwiebel fein würfeln. Olivenkraut und das Stück Kurkuma-Wurzel

fein hacken. Mit Zucker, Essig und Saft im Topf gut mischen, Chili-Pulver zugeben und aufkochen lassen. Wenn es kocht, unter Rühren 4 Minuten kochen lassen. 

Dann in heiß ausgespülte Weck-Gläser oder Twist-off- Gläser füllen, verschließen und zum Abkühlen auf den Kopf stellen.

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Pizza-Schnecken

1 Packung Bio-Pizzateig aus dem Kühlregal, passierte Tomaten, Belag nach Geschmack, Mozzarella in kleinen Würfeln oder geriebenen Käse. Teig belegen, aufrollen, in Scheiben schneiden,ca 10 bis 15 Minuten bei 200°C Umluft backen. Bei Kindern kommt meistens Ananas und gekochter Schinken gut an!

 


Semmelknödel aus dem Backofen

Wunderbares Rezept zur Brotverwendung

Zutaten:

1 kleines, altbackenes Ciabatta

1/2 Zwiebel

30 ml Olivenöl

30 Gramm Butter

1 Bund Kräuter: Olivenkraut, Oregano, Petersilie

ca 1/8 bis 1/4 l lauwarme Milch

2 Bio-Eier 

 

Zubereitung:

Das Brot grob würfeln und mit der Milch einweichen ( ca 10 Minuten ) In der Zwischenzeit die Zwiebel fein würfeln und in der Butter und dem Olivenöl gold anschwitzen, zum Schluß die gehackten Kräuter kurz mit anwärmen lassen. 

Brotmasse mit den Zwiebeln und den Eiern gut vermengen und in eine sehr gut gefettete ( am besten mit Backpapier ausgelegten ) kleine Kastenform füllen und gut andrücken. 

Dann bei 190°C Heißluft ca 30 bis 45 Minuten goldbraun backen.

 

Dazu passen wunderbar Champignons, in Butter angedünstet mit Schmand und Petersilie, abgeschmeckt mit einem kleinen Schluck "NOILLY PRAT" und einem Löffel Walnuss-Senf.


Gnocchi - Glutenfrei und vegan

Schnell und einfach

Hier erstmal das "normale" Grundrezept für

Gnocchi:

1Kg Kartoffeln 

200 Gramm Mehl

1 Ei

Salz

Bei Klößen (und Gnocchi sind nichts anderes als Miniaturklöße ) sollten immer mehligkochende Kartoffeln verwendet werden. Kartoffeln in der Schale kochen, pressen, mit Mehl, Salz und Ei zu einem glatten Teig kneten und Gnocchi formen.

In kochendem Salzwasser garen, bis sie aufsteigen.

Und hier das glutenfreie und vegane Rezept:

750 Gramm mehligkochende Kartoffeln

250 Gramm Süßkartoffeln

150 bis 200 Gramm Kartoffelstärke

Salz, Muskatnuss

Zubereitung

Kartoffeln in der Schale kochen, bis sie weich sind. ( ca 20 bis 30 Minuten). Süßkartoffeln schälen und in Stücke ca 10 Minuten in Salzwasser kochen.

Kartoffeln kurz abdampfen lassen und pellen und mit der Süßkartoffel in eine Schüssel drücken.

Mit soviel Kartoffelstärke verkneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Kräftig salzen und nach Geschmack etwas Muskatnuss in den Teig reiben.

 

Eine lange Rolle formen, in Gnocchi-Größe teilen und mit einer Gabel Rillen eindrücken.

Im kochenden Salzwasser garen, bis die Gnocchi nach oben steigen. 

Ein paar Blätter Salbei in gutem Olivenöl knusprig werden lassen und mit kleinen roten Paprikawürfeln Farbtupfer zaubern.

Die Nicht-Veganer brutzeln den Salbei in Butter und reiben ordentlich Parmesan über die Gnocchi.

Guuden!


Grundrezept Quiche

So gelingt der herzhafte Kuchen immer:

Zutaten:

200 Gramm Bio-Mehl

100 Gramm Bio-Butter

1 Bio-Ei

2 bis 5 Esslöffel kaltes Wasser

Salz

 

Zubereitung: Aus den Zutaten schnell einen Mürbeteig herstellen. Am besten geht das mit mit der Küchenmaschine ( Messer, Intervallschaltung ) oder auf einem Backbrett  in das Mehl eine Mulde für das Ei, die geschnittene Butter auf dem Mehl verteilen,

mit einem Pfannenmesser hacken, Wasser hinzugeben und rasch mit kühlen Händen kneten. Zu einer Kugel formen und mind. eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Den Teig dünn in der Größe der Form ausrollen und vorsichtig in die gefettete Form legen. Überstehenden Rand abschneiden und den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.

 

Füllung:

500 bis 1250 Gramm Gemüse ( z.B. Lauch, Tomaten, Zwiebeln, blanchierten Broccoli )

4 Eier

200 Gramm Schmand, Sahne oder Joghurt

Nach Geschmack:

50 bis 100 Gramm geriebenen Käse

100 bis 200 Gramm Speck oder Schinken

Kleingeschnittenes Gemüse entweder blanchieren oder, wie hier, Lauch mit Speck und getrockneten Tomaten in Olivenöl oder Butter andünsten.

In der Zwischenzeit die Eier mit der Sahne verquirlen und je nach Gemüse, mit Paprika, getrockneten Kräutern oder Muskatnuss würzen. Geriebenen Käse zugeben. Das Gemüse kurz abkühlen lassen, dann gleichmäßig in der Form verteilen und mit der Eiermasse übergießen. Im Ofen bei 180°C Heißluft 30 bis 45 Minuten backen, bis die Oberfläche gebräunt ist.

Wer möchte, kann kurz vor Garende die Quiche mit Linienkerne bestreuen oder nach dem Garende mit frischen Ruccola belegen.

 


Cavalo Nero

Schwarzkohl

Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal Cavalo Nero in meiner Abokiste hatte, musste ich erstmal im Netz recherchieren, was das für ein Kraut ist und wie man es am Besten zubereitet. Fündig wurde ich nicht wirklich. Nun hat ein früherer Kollege von mir, Frank Baumbach, ein wirklich authentisches Rezept aus Italien mitgebracht und freundlicherweise auch gleich übersetzt:

Ribollita

 

Zutaten

Wirsing 250 g

Olivenöl 100 g

Weiße Bohnen 250 g

Karotten 60 g

Rosmarin 1 kleiner Zweig

Schwarzkohl 250 g

Kirschtomaten 200 g

Mangold 200 g

Stangensellerie 60 g

Weißbrot (trocken) 150 g

Kartoffeln 250 g

                                                                                                             Zwiebel 60 g

                                                                                                             Lauch 120 g

                                                                                                             Salz 1 Prise

                                                                                                             Pfeffer 1 Prise

 

 

Zubereitung

 

Am Vortag die Weißen Bohnen in reichlich Wasser einlegen und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag die gewässerten Bohnen unter fließendem Wasser abspülen und in einen Topf geben. Wasser dazu, so dass die Bohnen einen Fingerbreit bedeckt sind, Lorbeerblatt hinzufügen. Zum Kochen bringen und dann ca. 1 Stunde köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen, das Kochwasser in eine Schale geben und aufbewahren. Die Bohnen ebenfalls beiseite stellen.

Während die Bohnen kochen, kann man schon mal das Gemüse vorbereiten (im Grunde geht’s darum das Gemüse komplett kleinzuschneiden):

- Lauch putzen, den grünen Teil abschneiden sowie die ersten zwei Schichten des        Lauchstengels. Dann in kleine Scheiben schneiden.

- Karotten und Stangensellerie ebenfalls fein schneiden

- Zwiebel in feine Würfel schneiden

- Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden

- Mangold reinigen und in Stücke schneiden

- Kirschtomaten halbieren

- Wirsing in Stücke schneiden (vorher den inneren zentralen Strunk rausschneiden)

- Schwarzkohl von den Stengeln befreien (ich mach das so, indem ich den Stengel ganz unten mit zwei Fingern festhalte und mit zwei Fingern der andern Hand eng am Stengel hochfahre und dabei das Blatt abreiße). Die Schwarzkohlblätter grob zerschneiden.

 

[In dem itlaienischen Rezept werden die Stengel des Schwarzkohls ebenfalls kleingeschnitten, ich habe das nicht gemacht, sondern sie weggeworfen, da sie doch sehr hart sind]

Nun geht’s ans Kochen:

In einem großen (ziemlich großen) Topf 60 g Olivenöl erhitzen und darin eine große, in zwei Teile geschnittene Knoblauchzehe andünsten.

Kleingeschnittene Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie dazugeben. 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten.

Dann den Lauch in den Topf. Gleiche Prozedur. Immer wieder mal umrühren.

Als nächstes Schwarzkohl, Mangold und Wirsing in den Topf geben. Kann man auch etappenweise machen, wenn es nicht reinpasst. Einfach Deckel drauf, 10-15 Minuten köcheln, dann fällt das Gemüse in der Hitze zusammen und man kann nachlegen ...

Als nächstes Tomaten und Kartoffeln rein in den Topf.

Salz und Pfeffer dazu.

Etwas von dem beiseite gestellten Bohnenkochwasser in den Topf geben. Umrühren.

Nun Deckel drauf und bei kleiner Flamme 2 Stunden kochen lassen.

Währenddessen peu à peu weiteres Bohnenwasser dazu geben, immer mal wieder umrühren.

Wenn alles merklich weich- und durchgekocht ist (also nach ungefähr 2 Stunden ...), die weißen Bohnen dazu tun, wieder Deckel drauf und nochmal 1 Stunde bei kleiner Flamme kochen

Jetzt abkühlen lassen und dann eine Nacht im Kühlschrank lassen.

Am nächsten Tag wieder aufkochen.

Das in grobe Stücke geschnittene alte Weißbrot hinzufügen und nochmal ca. 20 Minuten köcheln.

Wenn die Masse zu trocken wird, kann man Brühe hinzufügen. Aber nicht zuviel, die Ribollita ist keine Suppe, sondern ein sehr dicker Eintopf!

Nun noch den Rosmarinzweig in den Topf geben und etwas Olivenöl.

 

Fertig!

 

Traditionellerweise wird die Ribollita wie folgt serviert: Weißbrotscheiben rösten, in einen Teller geben, etwas Olivenöl darüber und darauf die Ribollita.

 

Buon appetito!

 

Das Originalrezept in Italienisch findet ihr hier, da sind auch Bilder dabei, die die Zubereitung hier und da vielleicht deutlicher machen:

http://ricette.giallozafferano.it/Ribollita.html

 

 

Dörre Küchla

Übersetzt: Dürre Küchlein


Das isst man jetzt zu Käse!

Feigensenf war gestern - jetzt gibt es Apfel-Chili!

Auf Rezepte gibt es leider kein Copyright - dieses würde ich mir sonst schützen lassen!

Sensationell * hüstel *  ( man soll sich ja nicht selber loben) 

K-o-c-h-t es nach! Damit punktet ihr garantiert!

 

Zutaten

Saft von 2 bis 3 Bio-Äpfeln ( 150ml )

Saft und Schale von 2 bis 3 Bio-Zitronen ( 60 ml)

 

 

1000 gr aromatische Bio-Äpfel

(unvorbereitet gewogen)

500 gr Gelierzucker 2plus1 

1 Essl. gehackte Rosmarin-Nadeln

1/2 Espressolöffel Chili Buht Jolokia, gemahlen

 

Marmeladegläser, heiß ausgespült

 

Zubereitung

Zitronen waschen, trocknen und die Schale fein abreiben und entsaften ( 60 ml).

Je nach Entsafter 2 bis 3 Äpfel im Ganzen entsaften ( 150 ml)

Apfelsaft und circa 40ml Zitronensaft und -schale zum Kochen bringen.


1000 gr Äpfel waschen, entkernen, schälen mit restlichen Zitronensaft beträufeln und groß reiben.

Zu dem Saft in den Topf geben, Rosmarin-Nadeln zugeben und mit 500 gr Gelierzucker 2plus1 gut durchmischen und aufkochen lassen. Jetzt das Chilipulver zugeben und ab dem Aufkochen

exakt 4 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen.


In die bereitgestellten Gläser bis zum Rand füllen, gut verschließen und Gläser auf den Kopf stellen.

Zum Verschenken kleine Etiketten schreiben und mit bunter Kordel festbinden.

 

Bei uns wird Apfel-Chili nicht nur zum Käse gegessen. Konnte neulich beobachten, wie es hemmungslos auf Leberwurst-Brote gegeben wurde - und zwar reichlich.



Apfelkuchen im Glas mit Pinienkerne und Rosmarin-Zitronenstreusel

Zutaten:

8 Gläser ( je 250ml Fassungsvermögen) einfetten, Gummiringe in heißes Wasser legen


ca 375 gr aromatische Äpfel

Saft von 1 Zitrone

125 gr Zucker

3 Eier ( Größe M)

1/2 Pck Backpulver

250 gr Mehl (Typ 405)

100 gr flüssige Butter

100 gr Mandelmilch (oder Kuhmilch)

30 gr Pinienkerne

Streusel: 50 gr Mehl, 25 gr Zucker, 25 gr Butter, 1 Essl. frische Rosmarinnadeln, gehackt, Schale von 1 Zitrone


Zubereitung:


Äpfel entkernen, schälen und in kleine Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln.

Eier und Zucker schaumig rühren, Mehl, Backpulver, flüssige Butter und Milch zugeben, Äpfel unterheben

und bis zur Hälfte in die Gläser füllen.

Pinienkerne darüber streuen.


Streusel: alle Zutaten rasch zu Streuseln kneten und auf den Teig geben. Bei 200°C Umluft ca 20 Minuten backen. Stäbchenprobe! 

Nach dem Backen mit Gummiringe, Deckel und Klammern verschliessen. 

Zum Verschenken Etikett schreiben und mit Kordel umbinden. 


Heute mal ein bisschen anspruchsvoller:

Kürbis-Ravioli

Zutaten:

Füllung:

1 Hokkaido-Kürbis 

1 Bio-Eigelb ( Größe M )

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

60 g Lauch ( nur das Weiße ) oder - 

wie in diesem Fall, mangels Lauch:

1 große rote Zwiebel und 1 Knoblauchzehe

20 g Butter

50 g geriebener Bio-Hartkäse


Nudelteig:

150 g Bio-Weizenmehl Typ 550

50 g Hartweizengrieß

2 Bio-Eier ( Größe M )

1 Bio-Eiweiß


Topping: 16 kleine Salbeiblätter, 125 g Butter, nach Geschmack Chili, Salz, Pfeffer

frisch geriebener Parmesan.


Zubereitung:

Zunächst den Kürbis in Spalten schneiden und entkernen ( geht am Besten mit einem Löffel).


Die Spalten im Backofen bei 160°C für eine Stunde backen. Abkühlen lassen.

 

Wenn der Kürbis im Ofen ist, aus Mehl, Grieß, Eiern und einer Prise Salz den Nudelteig kneten. Eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.

 

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch oder den Lauch in sehr feine Würfel oder Ringe schneiden und in der Butter weich dünsten. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

 

 

Die gebackenen Kürbisspalten in einem Kochtuch sehr gut auspressen. 

Diese Masse mit den gedünsteten Zwiebeln oder dem Lauch, dem Eigelb, geriebenen Käse, Salz, Pfeffer und Muskatnuss gut vermengen - am Besten mit dem Pürierstab.


Die Teigkugel in acht gleiche Teile schneiden.


Jedes Teil zunächst ein paar Mal in der ersten Einstellung durch die

Nudelmaschine drehen - immer wieder falten, bis ein einigermaßen gleichmäßiges Rechteck entstanden ist. Dieses dann bis zur vorletzten Einstellung durch die Nudelmaschine drehen.

Gleichmäßige Häufchen der Kürbismasse auf vier der ausgerollten Nudelteigplatten legen.


Außen herum gut mit Eiweiß einpinseln und eine Platte darauf legen.


Dann, nach Belieben, mit einem Glas runde Ravioli ausstechen oder ausrädeln. 


(Ich bevorzuge rädeln, dann hat man weniger Abfall )


Die Ravioli fünf Minuten im siedenden gesalzenen Wasser ziehen lassen.


In der Zwischenzeit die Salbeiblättchen waschen, trockentupfen und in der Butter bei mittlerer Hitze 

knusprig werden lassen. Wer mag, mit einem Hauch Chili abschmecken.


Mit frisch geriebenen Parmesan bestreuen.


Dieses Gericht mögen meistens auch die Menschen, die sonst einen großen Bogen um Kürbis machen! :D




Ihr habt es so gewollt!

Meine Kinder können sehr charmant quengeln: Sie bombardieren mich mit Fotos und Videos von Schokocreme-Torten. Sie haben es natürlich geschafft, mein Mutterherz weich zu kochen:

Unter einer Bedingung: Ich verwende nur Zutaten mit dem Zertifikat aus biologischen Anbau.

Keine Angst! Die Torte hat deshalb nicht weniger Kalorien. Sie ist nur besser für die Umwelt, dem Geschmack und für ein gutes Gewissen. Eigentlich verdient dieser Kuchen einen fetten Warnhinweis: Achtung! Mindestens 35.000 Kcal. - pro Stück! Und soooo wahnsinnig schokoladig-lecker.



Zutaten Teig:

2 Packungen Schokoladen-Cookies á 150 g

100 g Butter

80 g gehackte Mandeln

2 Essl Schokocreme

 

Zutaten Füllung:

restliches Glas Schokoceme 

1/2 Glas Schokocreme Zartbitter ca 175 g

1 Tafel Zartbitter-Schokolade 100 g

3 Pack. Frischkäse á 175 g

Topping: nach Geschmack: gehackte Mandeln, Pistazien oder auch grobgehackte Cookies


Zubereitung:

Cookies, Butter und gehackte Mandeln in der Küchenmaschine mit dem Messer zerkleinern.

Masse in einer Springform gleichmäßig verteilen. Rand nicht vergessen! Bis zur weiteren Verarbeitung kühl stellen.


Die Tafel Schokolade klein brechen und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. 

Geschmolzene Schokolade mit den beiden Sorten Schokocreme vermengen.

Dann den Frischkäse zugeben und mit dem Schneebesen unterrühren.


Gleichmäßig auf dem Teig verteilen und glatt streichen. Für das Topping nach Geschmack

gehackte Mandeln, Pistazien und/oder grobgehackte Coockies verteilen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank kühlen. 


Stücke so klein wie möglich genießen!



Trotz Zeitmangel köstlich kochen:

Ich koche, seitdem ich denken kann. Schon als Kind in der Puppenküche war ich nicht vom Herd weg zu kriegen. Klar wurde dort bevorzugt Brühe aus Brühwürfel mit Nudeln, kleine Puppenwürstchen und bestenfalls ein Pudding gekocht. 

Woran man sehen kann: Keine Angst, wenn sich Kinder einseitig ernähren und nicht alle Lebensmittel und Kräuter kennen: Die Geschmackssinne entwickeln sich mit den Jahren. Auch bekannte Someliers haben schließlich nicht gleich mit Pouligny Montrachet angefangen.

 

So habe ich ich mich durchs Leben gekocht, probiert, experimentiert und stand dabei nicht selten vor einem Problem: wenn man nicht gerade mit dem Kochen beruflich zu tun hat, bleibt oft wenig Zeit um ein köstliches Mahl zuzubereiten. Deshalb bin ich oft gezwungen, Rezepte so zu vereinfachen, dass auch dann was Gutes dabei rauskommt, wenn die Zeit nicht wirklich vorhanden ist.

 

Hier ein Beispiel an dem Klassiker:

Parmigiana di Melanzane

 

Zutaten:

2 bis 3 feste Auberginen

Salz, Mehl, Olivenöl

 

2 Mozarella-Käse ( á 125 Gramm )

 

Achtung,  jetzt kommt es ( Italienische Mamas mögen mir verzeihen!):

 

500 Gramm passierte Tomaten

Salz, Pfeffer, Basilikum, nach Geschmack eine kleine Knoblauchzehe

 

Für die Raffinesse: 1 kleiner Teel. "Composta picante"


Zubereitung:

Auberginen waschen und in ca 0,7 cm breite Scheiben schneiden, von beiden Seiten salzen, zwischen zwei Holzbrettern ca 10 Minuten ziehen lassen. Danach mit Küchenpapier abtupfen und leicht mehlieren. Dann in Olivenöl goldbraun braten. Beiseite stellen.

 

Anstatt eine Tomatensoße aus frischen Tomaten zu kochen, einfach die Packung mit den passierten Tomaten öffnen und in eine Schüssel gießen. Salzen, pfeffern, ein Klecks "Composta picante" dazu, evtl, eine kleine Knoblauchzehe pressen und umrühren. 

Den Mozarella in Scheiben schneiden und in einer Auflaufform Türmchen bauen: Zwischen zwei Auberginen eine Scheibe Käse mit Basilikum-Blättchen. Mit den passierten Tomaten übergießen und im Ofen backen, bis die Tomatensauce blubbert ( ca. 10 bis 15 Minuten ) Dazu frisches Weißbrot.

Mhmmm 


PS Die Zucchini hat in diesem Gericht eigentlich nichts verloren - aber da sie sich noch im Kühlschrank befand, wollte ich sie nicht alleine zurück lassen ;)

Composta piccante ist eine Soße aus scharfen Peperoni, Zucker, Essig und Salz.

Erfrischend, schnell und kalt:

Einfache Gazpacho

Zutaten:


1 Salatgurke

4 reife Tomaten

2 rote Paprika

Balsamico

1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer

1 Prise Zucker

250 ml Wasser oder Tomatensaft

( mit Tomatensaft wird die Suppe schön leuchtend rot, ich habe Wasser genommen)


Zubereitung:

 

Tomaten kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, schälen und Blütenansatz entfernen.

Gurke schälen und ggf. entkernen.

Paprika waschen, entkernen.

Mit 2 - 3 Teelöffel Balsamico, 1bis 2 Teel. Fleur de Sel, Pfeffer und Wasser oder Tomatensaft im Standmixer fein pürieren.

 

Wer es fein mag, nochmal durch ein Haarsieb geben. 

Kräftig abschmecken. Ergibt ca. 1 l.

Kühl stellen, mit Kräuter garnieren. 


Wer mag, kann geröstete Knoblauch-Croutons oder gehackte Eier dazu reichen. 


Voilà 

In weniger als 5 Minuten: selbstgemachtes Zaiziki

 

Das nächste Mal stoppe ich die Zeit, versprochen!

 

Zutaten:

500 g griechischen Joghurt 10% Fett

1 Salatgurke

1 - 2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung: 

Gurke schälen und in den Joghurt hobeln, Knoblauch schälen und mit der Knoblauchpresse dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Voilá! ... als Soße zu Grillgerichten, als Dipp, als Vorspeisensalat. Garniert mit Pfefferminze und im Weckglas ein Hingucker auf dem Tisch und verschlossen im Kühlschrank eine gute Woche haltbar.

 

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Schokoladen-Kirsch-Cupcakes

Dass die vegan sind, glaubt kein Mensch...

Frankfurter Grüne Soße

Zutaten:

1 Paket Frankfurter-Grüne-Soße-Kräuter

(Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch), am besten frisch vom Markt.

2 Becher Bio-Schmand á 200 g

2 Becher Bio-Vollmilchjoghurt á 150 g

2 hartgekochte Bio-Eier

1 sehr kleine Knoblauchzehe oder 

2- 3 Blättchen Bärlauch

Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Senf, Zucker.

 

Zubereitung: 

Die Kräuter waschen und trocknen, grobe Stiele entfernen. Portionsweise in der Küchenmaschine hacken, Eier, Knoblauchzehe, Schmand und Joghurt dazugeben. Kräftig abschmecken. Evtl. 1 Essl. Mayonnaise dazu.

 

Dazu schmeckt:

Salz,- oder Bratkartoffeln, Spargel, Tafelspitz, Wiener Schnitzel, gekochte Eier.